Asien

Nepal 2008

Im Schatten des Kangendzönga – Grün, Rot und Weiß –  die Farben der schönsten Trekkingtour der Welt
Nachtrag im Mai 2026: So schön, wie unsere Reise im April/Mai 2026 auch war. An diesem Superlativ hat sich nichts geändert.

Bericht zur Tour

Fotoalbum zur Tour

Bergsichten 2008 – Wettbewerb der Kurzbeiträge
Tourveranstalter Gipfelträume-Events
Kurzbericht auf Gipfeltraeume über die Tour zum Kantsch
Film
Bilder Kathmandu und Chitwan

Fotoalbum zur Tour

Nepal 2026Eine besondere Tour durch das Solu-Khumbu, dem Heimatland der Sherpas

Bereits 2008 waren wir in Nepal gewesen. Schon damals hatte uns das Nepal-Virus befallen, so dass es unser sehnlichster Wunsch gewesen war, weitere Reisen dorthin zu unternehmen. Aber berufliche Zwänge hatten dies verhindert, da es außerhalb der Regenzeit leider keinen Urlaub gab.

Nachdem Anfang des Jahres bei Antje und mir ein neuer Lebensabschnitt begonnen hatte, war es endlich soweit.

Und da wir keine Zeit zu verlieren hatten, sind wir umgehend zum zweiten Mal in unserem Leben nach Nepal gereist, um noch einmal die Großartigkeit der Berge, der Natur und der Kultur und der freundlichen Menschen in diesem Land zu erleben.  Nach einem rustikalen aber grandiosen Zelttrekking am Kangchendzönga vor 18 Jahren unternahmen wir dieses Mal ein etwas komfortableres Lodge-Trekking (wenngleich auch hier einige Übernachtungen sehr einfach waren, was aber auch den Reiz einer solchen Trekkingtour ausmacht) im Everest-Gebiet, dem Heimatland der Sherpas. Genauer gesagt auf dem wenig begangenen Dudhkunda-Lake-Pikey-Peak-Trek.

Schon die Busanreise nach Shivalaya, dem Ausgangspunkt unserer Tour, war auf z.T. abenteuerlichen Straßen (Durchschnitts-Geschwindigkeit etwa 20 km/h) ein Erlebnis für sich.

 Auf elf Bergetappen durchwanderten wir kunstvoll terrassierte Täler mit ihren Dörfern, üppig blühende Rhododendronwälder, mystisch bemooste Nadelwälder, blühende Bergwiesen, wüstenartige Bergrücken etc. Wir näherten uns am heiligen Milchsee – Dudhkunda-Lake (4.600 m) – der Welt des ewigen Eises am über dem See aufragenden Fast-7.000ers „Numbur“. Der See gilt als der Sitz Shivas, weshalb zum Vollmond im August zur Janai Purnima, einem bedeutenden hinduistischen Fest, tausende Gläubige dorthin pilgern. Das soll Volksfestcharakter haben. Auch wir ließen uns bei letztlich bestem Wetter von diesem Spirit tragen. Außerdem wurden wir in der Nähe des Ortes Junbesi im buddhistischen Kloster Thupten Choeling (3.000 m) vom Rimporche (Lama) des Klosters in einer bewegenden Zeremonie gesegnet.

Die Überschreitung des Doppelgipfels des Pikey Peak (4.065 m) erfolgte leider in den Wolken. Aber wir hatten Glück: Für einige Minuten öffnete sich die Wolkendecke und wir hatten einen grandiosen Blick auf sieben Achttausender inklusive Mt. Everest.

In unserem Zielort Lhumsa (2.600 m), dem Heimatort des Agenturchefs Mingma Sherpa, wurden wir mit einem bewegenden Kulturprogramm empfangen. Da spielte es überhaupt keine Rolle, dass wir seit aufgrund eines Unwetters kurz nach unserer Ankunft (was für eine Punktlandung) zwei Abende keinen Strom und damit auch fast zwei Tage nicht das erwartete Internet hatten.

Mein Freund Wolfram erlebte in Lhumsa zu seinem 70. Geburtstag wohl eine der, wenn nicht die, ergreifendste Glückwunschzeremonie seines Lebens, die er sicher nie vergessen wird. Was kann einem Bergsteiger Schöneres widerfahren.

Organisiert wurde die Reise durch Frank Meutzner von der Firma Gipfelträume in Verbindung mit Mingmar Sherpa. Die zwischen den beiden seit 30 Jahren bestehende Zusammenarbeit und Freundschaft bescherte uns eine sehr persönliche Reise, wie man sie wohl ansonsten bei einer organisierten Reise nicht haben kann. Herzlichen Dank dafür an beide.

Ebenfalls bedanken wir uns bei allen Trägern und Führern, die uns alle Wünsche von den Augen ablasen und uns in Wohlfühlstimmung versetzten. Ohne sie wäre eine solche Tour nicht möglich. Besonders hervorheben möchten wir die hervorragende Betreuung durch unseren Chef Guide Chhiiri Sherpa, der zu jeder Zeit alles unter Kontrolle hatte. Ganz lieben Dank Chhiri!

Und was sollen wir sagen: Nepal, wir wollen und wir werden wieder kommen!

Fotoalbum zur Tour folgt später