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Sklanglauf im Oberengadin

 

Antje auf der "Traumloipe" von Pontresina nach Celerina im Oberengdin

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Faszination Skilanglauf

Skilanglauf ist eine der gesündesten Sportarten überhaupt. Beim Skilanglauf sind 90% der Muskeln des Körpers in Aktion. Durch das Gleiten in der Loipe ist Skilanglauf z.B. wesentlich gelenkschonender als Joggen, da Stauchbelastungen nahezu entfallen. Verletzungen gibt es selten.

Skilanglauf ist aber auch Balsam für die Seele. Leise knirscht der Schnee unter den Brettern. Man  spürt die Natur, läuft durch wunderbare Landschaften. Man hat Zeit und Muße über Gott und die Welt nachzudenken. Da ist viel Platz für neue Ideen, für Pläne ...

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Tourenliste Skilanglauftouren seit 1991

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Übersicht zu dieser Seite

JDAV-Fahrt Hardangervidda (Norwegen) 1998

Funäsdalen (Schweden) 2002

Oberengadin Jahreswechsel 2007 

Leutasch Jahreswechsel 2009

Oberengadin Jahreswechsel 2010

Leutasch Jahreswechsel 2011

Lesachtal Jahreswechsel 2012

Oberengadin Jahreswechsel 2013

Oberengadin März 2014

Leutasch Jahreswechsel 2014

Leutasch Jahreswechsel 2015

Oberengadin Jahreswechsel 2016

Funäsdalen (Schweden) Jahreswechsel 2017

 

Jugendfahrt (JDAV) in die Hardangervidda (Norwegen) 1998

Artikel "Panorama"

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Jugendfahrt nach Funäsdalen (Schweden) 2002  

Am 02. Februar 2002 machten sich sieben Kinder und Jugendliche (Angelina Graser, Gabi Werner, Tim Ruhlig, Sören Maahs, Kay Hermannsdörfer, Friedemann Kübel und Esther Maahs) und zwei Jugendleiter/Betreuer (Jan Kolleß und Siegfried Maahs) auf den Weg ins Skilanglaufeldorado nach Funäsdalen in Schweden, das mit dem längsten Loipensystem der Welt aufwarten kann. Bei traumhaften Wintersportbedingungen erlebten wir dort oben sechs erlebnisreiche Ski-Tage. Unser Domizil hatten wir im schön gelegenen Hüttendorf Sörmon Stugby bei Ljusnedal bezogen. Von hier aus zogen wir unsere Kreise. Wir konnten uns bei drei Langlauftouren von den hervorragenden Loipenverhältnissen, die unmittelbar an der Hütte begannen, überzeugen. Höhepunkt war eine Fjäll-Überquerung (so bezeichnet man das skandinavische Gebirge oberhalb der Baumgrenze) über das Anafjället von etwa 22 km. Ausserdem veranstalteten wir ein Langlaufskirennen über 2,5 km, dem ein Qualifikationslauf vorgeschaltet war. Die Kinder konnten sich im Schneehöhlegraben üben und führten Seilspiele durch. Ein Tag war dem Alpinskifahren an den schönen Hängen vonTänndalen gewidmet.

Während der abendlichen Freizeit ging es bei Besen- und Gesellschaftsspielen teilweise sehr lustig zu. Auch das gemeinsame Zubereiten der Abendmahlzeiten trug zum Gelingen dieser JDAV-Fahrt entscheidend bei.

Summasumarum war es eine rundherum gelungene Jugendfahrt, die wir bei einem bereits durchgeführten Nachtreffen mit einem Video und einem Diavortrag zum Teil mit den Eltern noch einmal Revue passieren lassen konnten. Streckenweise gings dabei sehr lustig zu.

 

  

 

 

 

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Jahreswechsel Oberengadin 2007

"...hier wo sich Italien und Finnland zum Bunde vereinen... " - so charakterisierte Friedrich Nietzsche, der hier mehrere Sommer verbrachte, ganz treffend diese Landschaft. Auch wir sind immer wieder begeistert. In diesem Jahr erlebten wir etwas ganz besonderes: Schwarzgefrorene Oberengadiner Seen und das schon kurz nach Weihnachten. Dafür bedarf es kalter aber schneeloser Winter. So war es in diesem Jahr. Im November hatte es reichliche Schneefälle gegeben. Anschließend wurde es frostig, schneite aber nicht mehr. So hatten wir beides: Traumhafte Eislaufflächen und sehr gute Loipen.

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Jahreswechsel Leutasch / Seefeld 2009 /2010

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Jahreswechsel Oberengadin 2010/11

...wir kommen nicht los vom Oberengadin: "Im Mekka der Silberspuren: Der Spirit befällt sie alle. Haben sie erst einmal den Fuss in das 180 km umfassende Loipennetz gesetzt, ist es um sie geschehen..."

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 Leutasch - tat uns gut!    Jahreswechsel 2011 /2012

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Jahreswechsel 2012/13 im Lesachtal - einem der naturbelassensten Täler der Alpen

Die Sonne hat uns verwöhnt. Man hat gemerkt, dass wir uns auf der Alpensüdseite befanden. Auch Schnee zum Skilaufen gab es genug. Unser Domizil hatten wir bei Marianne im Gasthof Wacht bezogen, wo wir wieder verwöhnt wurden. Was braucht man mehr, um gut erholt wieder nach Hause zu fahren.

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Jahreswechsel Oberengadin 2013/14

Wie Hermann Hesse, mit dessen Texten über das Engadin wir uns während der Reise oft den Abend versüßten, so sind auch wir Liebhaber dieses wunderschönen Alpenhochtales, in dem bereits seit 150 Jahren Wintersport getrieben wird. Auch wir sind seit 2003 nun schon zum achten Mal hier und können es immer noch nicht lassen. Pünktlich vor unserer Anreise am 27. Dezember hatte es die beiden Weihnachtsfeiertage sehr ergiebig geschneit, so dass wir Traumbedingungen vorfanden und herrlichen Urlaub verbringen konnten. Neben dem Skilanglaufen gab es eine grandiose Schneeschuhtour am Muottas Muragl und eine Fahrt mit dem Bernina-Express vom Schnee zu den Palmen in Tirano. Traditionsgemäß besuchten wir auch wieder ein Konzert des Engadinsinfonieorchesters, in diesem Jahr in der Aula des traditionsreichen Liceums von Zuos.

   

 

 

 

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Schneeorgie im Oberengadin - März 2014

Die Südalpen sind in diesem Winter im Schnee erstickt. Das begann kurz nach Weihnachten, als wir bereits zum Jahreswechsel dort waren und dann schneite es unentwegt weiter. Maloja, wo wir Quartier bezogen hatten, war sogar tagelang von der Außenwelt abgeschnitten. Wir wollten diese Schneefülle erleben und machten uns daher noch einmal spät im März bereits nach dem Engadin Skimarathon auf zum Skilaufen. Was zeitweise für die Einwohner ein Alptraum gewesen sein muss, war für uns jetzt ein Traum.   

   

 

 

 

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 Leutasch - ein Wintermärchen - Jahreswechsel 2014/2015

Das wunderschöne Leutascher Hochtal und die Gastfreundschaft bei der Familie Leismüller in Klamm taten uns wieder einmal sehr gut (soviel zum Slogan des Ortes: Leutasch tut mir gut). Zunächst wurde die Landschaft fast 72 Stunden durchgehend leise rieselnd beschneit, um dann pünktlich zum Neujahrstag wie Phönix aus dem Schnee zu erstrahlen. Es war ein Traum! Wir nutzten die sehr guten Wintersportbedingungen, um in einer genialen Woche fast das gesamte Loipensystem zu erlaufen bzw. zu erfahren. Silvester verbrachten wir ruhig auf der Gaistalalm zu der wir im Mondschein durch den verschneiten Winterwald wanderten. Und der Zufall wollte es, dass wir mit einem sehr netten Ehepaar aus Weimar an einem Tisch saßen (die Welt ist eben doch nur ein Dorf). So wurde es ein wunderbarer Abend, an den wir gerne zurückdenken.

   

 

 

 

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Leutasch - Jahreswechsel mit geteilten Jahreszeiten - 2015/2016

Nach dem es uns im vergangenen Jahr so gut gefallen hatte und die Pläne für Funäsdalen (gemeinsam mit den Kindern) verschoben wurden, zog es uns wieder nach Leutasch und zu Familie Leismüller. Nach einem der wärmsten Dezember aller Zeiten hatten wir uns darauf  eingestellt, nicht Skilaufen zu können. Bis Silvester hatten wir frühsommerliche Verhältnisse und Kaiserwetter. Wir bestiegen die Gehrenspitze und den Weißlehnkopf (der markanten Ahrnplattspitze vorgelagert auf dem Ahrnkamm), wanderten nach Ehrwald und in nächster Nähe zu unserer Unterkunft. Alles war Neuland für uns, da wir ja bisher immer nur Ski gelaufen waren. Silvester verbrachten wir wieder mit dem sehr netten Ehepaar (Hiltrut und Claus) aus Weimar (siehe oben), aber in diesem Jahr geplant. Wir ließen uns sogar zu einem Ausflug nach Innbruck animieren mit Besuch des Tiroler Landestheaters, wo Pucchinis Turandot gegeben wurde. Ungeplant war die aber dennoch durchaus eindrucksvolle Stippvisite bei der Vierschanzentournee auf der Schanze  am Bergisel. Wir erlebten noch die letzten drei Springer und die Asmosphäre eines solchen Wettbewerbs einmal life mit. Und dann passierte doch noch das Nichtmehrgeglaubte: Es schneite. So konnten wir unseren Urlaub noch mit drei wunderschönen Skilanglauftagen abschließen und fuhren wunderbar erholt und zufrieden wieder nach Hause. 

   

 

 

 

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Oberengadin - Jahreswechsel im Zeichen von Sonne und Eis - 2016/2017

Nach drei Jahren Pause hatten wir Sehnsucht nach unserem geliebten Oberengadin. Und  es geht uns nicht allein so. In der Jugendherberge in Pontresina haben wir gleiche mehrere langjährige Gleichgesinnte wiedergetroffen. Es war einfach wieder traumhaft, und dass obwohl es keinen Schnee gab, jedenfalls fast keinen unterhalb von 2.000 m, oder nur künstlich erzeugten. Es war wieder ganz anders, wie es noch nie war, aber die Region verzaubert immer wieder auch uns als Liebhaber des Draussen-seins und nicht nur Künstler wie Friedrich Nietzsche, Hermann Hesse und Rainer Maria Rilke. Sieben Tage Sonne satt und die nach 2007 wieder einmal schwarzgefrorenen Seen haben uns das Eislaufen genießen lassen. Die 60 (!) km Kunstschneeloipen hätte es für uns nicht gebraucht, obwohl auch wir sie genutzt haben. Aber wir wären auch mit Wanderungen in dieser genialen Landschaft wie letztes Jahr in Leutasch als Ergänzung zum Schlittschuhlaufen zufrieden gewesen.

   

 "- eine Leuchtkraft aller Farben, ein Blau auf See und Himmel, eine Klarheit der Luft, vollkommen unerhört ..." Friedrich Nietzsche

 

 

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Schöner konnte das neue Jahr gar nicht beginnen: Schlittschuhlaufen auf dem Lago Bianco mit Alphorn-Blasen:

 

 

Funäsdalen - eine lange Anreise, die sich mehr als lohnt - Jahreswechsel 2017 /2018

 Das Nordic Ski Center im mittelschwedischen Funäsdalen ist mit 300 km gespurter Loipe das längste Skilanglaufsystem der Welt. Aber es besticht nicht nur durch seine Länge. Auch die Schneequalität, die landschaftlich abwechslungsreichen Routen, die vorbildlich gespurten und ausgeschilderten Loipen etc. lassen das Herz eines jeden Skilanglaufsportlers höher schlagen. Das Loipensystem liegt im Herliga (herrlichen) Herjedalen, wie die Schweden stolz und zu Recht diese landschaftlich reizvolle Region nennen. Zwei Wochen über Weihnachten und Silvester hatten wir Gelegenheit, hier unserer Leidenschaft zu frönen. Unser Domizil hatten wir im schönen Hüttendorf Sörmons Stugby von Familie Klockervold bei Ljusnedal aufgeschlagen, das direkt an der Loipe liegt und somit einen idealen Ausgangs- bzw. Endpunkt für unsere Skilanglauftouren darstellte. Hier beispielhaft einige unserer Aktivitäten: Wir liefen unterhalb des markanten Funäsdalsberget, der auch „Berg mitten im Dorf“ genannt wird, weil er sich als eindrucksvolle Felsrippe direkt über dem Ort Funäsdalen erhebt. Wir durchquerten wir das schöne Tal von Tänndalen über Funäsdalen nach Ljusnedal (20 km). Zwei strahlende aber auch eiskalte Sonnentage [Temperatur-Minimum: - 27° C] nutzten wir zu Touren auf den aussichtsreichen Loipen „Mittakläppen“ (ca. 25 km) und „Anafjället“(ca. 20 km). Eine unserer Touren begannen wir direkt an der mit 686 m höchstgelegenen Kirche Schwedens im Ort Tännäs und liefen bei nahezu ganztägigem Schneefall durch die skandinavische Wildnis zurück nach Funäsdalen (ca. 25 km). Schließlich wanderten wir bei wunderschönen  Lichtverhältnissen am letzten Tag von Bruksvallarna zur Toppstuga Kariknallen hinauf. Neben den sportlichen Aktivitäten kam aber auch das gesellige Hüttenleben mit dem Zubereiten der Mahlzeiten und Gesellschaftsspielen am Abend nicht zu kurz.

Alles in allem war es ein schwedisches Wintermärchen.

 

Lage des Skigebietes

 

 

 

 

 

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