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Worldloppet, was ist das? So nennt sich ein Verbund von weltweit 15 verschiedenen Volksskilangläufen (www.worldloppet.com), wobei jedes Land nur einen Lauf stellen darf. Das Wort Loppet kommt aus Schweden, dem Ursprungsland der Skilanglauf-Tradition (Fast jeder von uns kennt den berühmten Vasaloppet – Vasalauf, der nun schon seit über 80 Jahren durchgeführt wird.), wo auch die Worldloppet-Organisation 1978 gegründet wurde, und bedeutet ins Deutsche übersetzt nichts anderes als Lauf. Wenn man zehn dieser Läufe absolviert hat, dann darf man sich stolz Worldloppet Master nennen. Es gibt weder zeitliche Begrenzungen, in denen man diese zehn Läufe absolviert haben muss, noch übertriebene Zeitlimits für die einzelnen Läufe. Im Prinzip bedeutet Teilnahme (fast) alles. Das Reglement besagt jedoch, dass unter diesen zehn Läufen einer aus Übersee sein muss.

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Vasalauf 2001                                                                              Sapporo International Ski Marathon 2015 200                                                             asa                      SapporS                             

Marcialonga 2004    

                                                                                                  Isergebirgslauf 2016 - Zum 15. Mal im Isergebirge

Vasalauf 2005 (vorher eine Woche Funäsdalen)                               Bieg Piastow 2017

                                                                                                                Jizerska 50 (Isergebirgslauf) 2019

Engadin Skimarathon 2006

Finlandia Hihhto 2007

Transjurasienne 2008

Jizerska 50 (Isergebirgslauf) 2009

Gatineau Loppet und American Birkebeiner 2009

Marcialonga 2010

Bieg Piastow 2010

Birkebeiner 2010

Worldloppetmaster 2010

Jizerska 50  2011 - Zum 10. Mal im Isergebirge

Dolomitenlauf 2011

Jizerska 50 (Isergebirgslauf) 2012

König-Ludwig-Lauf-2012

Engadin Skimarathon 2012

Worldloppetmaster 2012

Jizerska 50 (Isergebirgslauf) 2013

Finlandia Hiihto 2014 / Tallinn (Tartu Maraton ausgefallen)

 

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Vasalauf 2001

Vor fast 10 Jahren fing alles an. Schnell noch den König-Ludwig-Lauf zur Einstimmung gemacht und dann kam auch schon der Vasalauf. Schon ziemlich verrückt, gleich mit dem König aller Läufe zu beginnen. Aber in Nachhinein betrachtet, war es richtig so. Mit Mü's Skitruppe beim DAV Jena und dem Skiklub Saxonia und Wilfried Priebs brachen wir auf nach Schweden. Zurück kamen wir stolz wie die Spanier mit einem Vasaloppetdiplom. Damals ahnten wir aber noch nicht, welche Ausmaße die Skilauferei annehmen würde....

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Marcialonga 2004

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Vasalauf 2005 (vorher eine Woche Funäsdalen)

Bericht DAV zur Tour

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Engadin Skimarathon 2006

Bericht DAV zur Tour

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Finlandia Hihhto 2007

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Transjurasienne 2008

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Jizerska Padesatka 50 (Isergebirgslauf) 2009

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Gatineau Loppet und American Birkebeiner 2009

Bericht zur Tour

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Marcialonga 2010

Dass der Marcialonga einer der schönsten Läufe im Worldloppet-Verbund ist, war für mich seit meiner ersten Teilnahme 2004 klar. Für Dich wird quasi der „weiße Teppich“ ausgerollt, damit Du Dich absolut ohne jedes Hindernis 70 km lang Deinem Lieblingssport hingeben kannst. D.h. dort wo von Natur aus etwas wenig Schnee hingekommen ist, dort wird eben etwas nachgeholfen. Die Strecke war wieder absolut top präpariert, wozu natürlich auch die niedrigen Temperaturen der letzten Tage beigetragen haben. Der Schnee war super, so dass Du die grandiose Landschaft des Fassa- und Fleimstals mit den erst kürzlich zum Weltkulturerbe gekürten Dolomitenmassiven in vollen Zügen genießen konntest. Der Lauf lebt auch von Begeisterung seiner Zuschauer, denn die Strecke führt durch mehrere Ortschaften, deren Straßen zum Lauf extra mit Schnee bedeckt werden. Ein tolles Gefühl. Da läuft es Dir eiskalt den Rücken runter.

Zum leiblichen Wohl trug auch die hervorragende Verpflegung an der Strecke bei, die es an nichts fehlen ließ. Beispielhaft seien aufgeführt: Schinken- und Käsebrötchen, Waffeln, Kekse, Orangenviertel, Schokolade, Trockenpflaumen, Rosinen, Tee, Kaffee, Isotonische Getränke usw. So gut habe ich es bei keinem anderen Lauf bisher erlebt.
Und zum Schluss steigst Du förmlich hinauf nach Cavalese, das wie viele italienische Städte auf einem Hügel erbaut wurde, und stapfst im losen Kunstschnee durch die engen Gassen der Altstadt, um umjubelt von den zahlreichen Zuschauern im ehrwürdigen Ambiente des Marktplatzes ins Ziel einzulaufen. Zufrieden und glücklich trete ich gemeinsam mit Wolfram und Jan K., die im Ziel auf mich gewartet hatten, die Rückreise nach Soraga an, wo uns im Hotel Latemar zum Abschluss noch ein tolles Abendbrot nach allen Regeln der italienischen Kochkunst erwarten sollte.

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Bieg Piastow 2010

Die Rückkehr des Winters hat uns einen wundervollen Lauf beschert. Im dichten Flockenwirbel hat uns das kleine idyllisch gelegene Städtchen Szklarska Poreba zwischen Isergebirge und Riesengebirge begrüßt. Der Bieg Piastow ist erst seit 2008 im Worldloppetverbund. Es ist eigentlich traurig, dass uns erst eine solch offizielle Aufwertung dieses traditionsreichen Laufes zur Teilnahme bewogen hat. Dabei kann es sich durchaus sehen lassen, was die Organisatoren hier für wenig Geld auf die Beine stellen. Die Strecke führt durch ein landschaftlich reizvolles Gebiet mit schönen Blicken auf den Riesengebirgskamm. – Aber auch sonst war es ein wunderschönes Wochenende, von dem wir noch lange zehrenwerden.

 

 

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 Birkebeiner 2010

Zum Abschluss der diesjährigen Skisaison gönnten wir uns eine Woche in Norwegen, dem Mutterland des Skilanglaufs. Ziel war die Teilnahme am Birkebeinerrennet. Der Wettergott war uns hold und wir konnten uns bei idealen Bedingungen auf den Lauf vorbereiten. Eine sehr gemütliche Hütte mit Sauna und Fußbodenheizung und auch sonst sehr gut ausgestattet trug wesentlich zum Erholungseffekt bei. Abends kochten wir selbst und ließen es uns bei mitgebrachtem Rotwein schmecken. Wir besuchten die nahegelegene Olympiastadt von 1994 Lillehammer und nutzten einen Tag mit weniger gutem Wetter für einen Oslotrip. Höhepunkt des Besuches der norwegischen Hauptstadt war der Besuch des Edvard-Munch-Museums, das ganz allein dem bedeutendsten Maler Norwegens gewidmet ist. Zum Abschluss stand wie eingangs erwähnt die Teilnahme am Birkebeiner auf dem Programm. Bei Kaiserwetter erlebten wir einen landschaftlich tollen Lauf,  dessen Erlebnis nur dadurch etwas getrübt wurde, dass wir nach den permanenten Minusgraden der letzten Tage ausgerechnet am Lauftag Plusgrade hatten, was die Anstiege schwer machte und uns einen anstrengenden Lauf bescherte. Für mich der Königslauf der Worldloppet-Serie. Ein Leckerli der besonderen Art war dann die Fährpassage von Oslo nach Kiel mit tollem Abendessen im Ocean Restaurant mit Meeresblick und einem Live-Konzert im Bord-Pub beim Irish Stunt. Bestens erholt und sogar sonnengebräunt kehrten wir somit wieder nach Deutschland zurück, wo uns bereits der Frühling erwartete.

 

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Worldloppetmaster 2010

Geschafft. Am Ziel der Worldloppetträume.

So sieht es aus, das Diplom

 

 

 

Fotoalbum: In 10 Jahren zum Worldloppetmaster(Vortrag Stammtisch DAV Jena am 10. November 2011)

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Jizerska Padesatka 50 (Isergebirgslauf) 2011 - Zum 10. Mal im Isergebirge

 In diesem Jahr jährte sich zum 10. Mal unsere Isergebirgsskifahrt.

Bericht zur Tour

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Dolomitenlauf 2011 

Das liebliche Lesachtal präsentierte sich nach rechtzeitig gefallenem Neuschnee von seiner schönsten Seite mit Sonnenschein, wunderbarem Lauf und fantastischer Gastfreundschaft im Gasthof Wacht.

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Jizerska Padesatka 50 (Isergebirgslauf) 2012

Es war mein 10. Isergebirgslauf und wohl der anstrengendste. 50 km lang von Loipe keine Spur. Es war eher ein Tänzeln, um sich aufrecht zu halten.  Aber Skilanglauf ist ein Outdoorsport und man muss mit allen Bedingungen umgehen können. Auch wenn der Lauf nicht in die Kategorie "Genusslauf" eingeordnet werden kann, so war auch die 11. Isergebirgsskifahrt des DAV Jena (10. Fahrt siehe oben) doch wieder ein sehr schönes Wochenende. Besonders deutlich wurde mir das dann, als wir auf der Rückfahrt bei 5 °C durch den Regen fuhren. Sonnabend hatten wir alle gemeinsam bei leise rieselndem Schnee und mächenhaftem Winterwald eine erholsame Skitour bei wesentlich besseren Bedingungen.

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König-Ludwig-Lauf 2012

Wir hatten einen Wunsch. Was sage ich, genau genommen waren es sogar zwei Wünsche. Zum ersten wollte ich den Lauf einmal bei guten Schneebedingungen in voller Länge absolvieren, um die Wasserskifahrt von 2001, als ich hier meinen ersten Worldloppet absolvierte, vergessen zu machen. Zum zweiten  wollte Antje – meine Angetraute – ihren 9. Wordloppet laufen. Erst eine Woche vor dem Lauf, als sich die Wettervorhersagen verdichteten, dass es gute Bedingungen geben würde, entschlossen wir uns zur Anmeldung.

Um es vorweg zu nehmen: Beide Wünsche wurden erfüllt.

Zwar hatte eine sibirische Kältewelle mit Temperaturen um die  –20°C Europa an diesem Wochenende in ihrem Würgegriff. Aber uns ging es wie einem Dieselmotor, der am Start etwas stotterte, jedoch nach dem Warmlaufen gleichmäßig wie ein Uhrwerk seine Kreise zog.

Kaiserwetter sorgte für eine traumhafte Winterkulisse in dieser wunderschönen Voralpenlandschaft. Skilanglauf ist eine Outdoorsportart bei der man auch ein Quentchen Glück für das Wetter braucht. Wer den diesjährigen Isergebirgslauf mitgemacht hat (siehe oben), weiß worüber ich rede. Hier in den Ammergauer Alpen hatten wir das Glück. Wunderbare Spuren, guter Abdruck, guter Schnee - wenn auch ein "µ" zu stumpf -  und zahlreiche kulturhistorische und landschaftliche Highlights an der Strecke ließen den Lauf zum Genuss und Erlebnis werden. Wir passierten das Kloster Ettal, liefen mitten durch den Schlossgarten von Linderhof, dessen Bauherr der Namensgeber dieses Laufes war, hatten grandiose Ausblicke auf die schneebedeckten Gipfel der Ammergauer Alpen und vieles mehr.

 

Leider überschattete der Tod eines 74-jährigen schwedischen Skiläufers, der 400 m nach dem Start zusammenbrach, die ansonsten sehr erfolgreiche Veranstaltung. Wir empfinden tiefes Mitleid für die Angehörigen, sehen aber den Veranstalter als absolut schuldlos an.

 

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Engadin Skimarathon 2012

Nach sechs Jahren zog es uns wieder zum Engadin Skimarathon. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe. Ein Grund ist natürlich, dass das Hochtal der Oberengadiner Seenplatte in seiner Schönheit verbunden mit einem hervorragenden Loipensystem bei relativ hoher Schneesicherheit auf 1.800 m Meereshöhe einzigartig ist in Europa. Zum zweiten gab es in unserer Gruppe Teilnehmer, die dieses Gefühl auch einmal kennenlernen wollten, weil sie noch nie hier gewesen waren. Ja, und der dritte Grund war, dass Antje hier ihren 10. Worldloppet laufen wollte. Wenn das alles nicht ausreicht, um nach sechs Jahren zurückzukehren, dann weiß ich auch nicht. Damit sich die weite Anreise auch lohnt, verbanden wir die Laufteilnahme mit einer ganzen Skiwoche. Wir quartierten uns in der strategisch günstig gelegenen Jugendherberge in Pontresina ein. Es war so ein bisschen wie Ferienlager in dem engen 6-Bett-Zimmer. Aber wen das die paar Stunden in der Nacht nicht stört, der kann hier einen für Schweizer Verhältnisse günstigen und zugleich tollen Urlaub verbringen. So ließ z.B. die Halbpension keine Wünsche offen. Wirklich ganz toll. Und auch sonst fühlten wir uns  pudelwohl hier. Ein herzliches Dankeschön an die  Mitarbeiter der Jugendherberge. Alles fing mit bangen Blicken auf den Wetterbericht an. Denn der Frühling hatte in der Woche zuvor schon Einzug gehalten im Oberengadin mit Temperaturen, die am Anreisetag mit ca. +10 °C kulminierten. Aber es sollte alles gut werden. Am Montag vor dem Lauf schneite es und die Temperaturen fielen wieder deutlich. Auch Klärchen zeigte sich wieder in Laune, so dass sich das typische Oberengadiner Wetter einstellte: Eine Symphonie in BLAU-WEISS. Beste Bedingungen für über 200 Langlaufkilometer und eine landschaftlich reizvolle Schneeschuhtour. Die Kultur kam zugegebenermaßen etwas kurz. Tut mir leid Ute, aber bei diesem Wetter...Aber dennoch statteten einige von uns dem Nietzsche-Haus in Sils und dem Museum des schweizer Malers Segantini  in St. Moritz einen Besuch ab. Zum Internationalen Frauentag besuchten wir das an die Kaffeerösterei Badilatti in Zuoz angeschlossene Kaffeemuseum, wo wir bei einem Kaffeekonzert zu Kaffee und Kuchen den romantischen Melodien von Mozart und Co. lauschten. Last but not least war auch der Marathon verglichen mit 2006, als wir mit einem eiskalten Wind zu kämpfen hatten, in diesem Jahr noch mehr Genuss: Super Loipen, Kaiserwetter im ersten Drittel, wenig Wind und und und. Der Engadin Skimarathon ist ja eigentlich ein Freistillauf. Aber es sind genügend Loipen präpariert, so man ohne jede Bedrängnis laufen kann, wie bei keinem Lauf in der klassischen Technik. Höhepunkt der Skiwoche war dann, als ich mit meiner Frau Antje zeitgleich die Ziellinie überquerte. Was gibt es Schöneres? Ja, und auch Antjes 10. Wordloppet war geschafft . Nun winkt das Worldloppetmaster Silver Diplom (siehe unten).  Nur einen Wermutstropfen in der ansonsten perfekten Skiwoche gibt es zu beklagen: Sylvie hatte sich bei einer Abfahrt einen Bänderanriss zugezogen - zum Glück erst ziemlich zum Schluss - und konnte daher nicht am Lauf teilnehmen. Sei nicht traurig! Nicht nur deshalb ein Grund wiederzukommen, dorthin, wo sich laut Nietzsche Italien und Finnland zum Bunde vereinigt haben.

 

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Worldloppetmaster 2012

Auch Antje hat es geschafft.

 

Jizerska Padesatka 50 (Isergebirgslauf) 2013

Petrus hat sich in diesem Jahr für sein "Fehlverhalten" im letzten Jahr entschuldigt und uns ein grandioses Winterwochenende mit einem tollen Lauf beschert. Zunächst schuf er die erforderliche Schneegrundlage und dann ließ er die Sonne scheinen wie selten im Isergebirge. Damit schuf er die perfekten Rahmenbedingungen für unsere 12. Isergebirgsskifahrt, von der wir sicher alle noch eine Weile zehren können.

Ein weiteres Highlight war die Nachfeier zum 70. Geburtstag unseres Sportfreundes Gerhard.

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Finlandia Hiihto und Tallinn (Tartu Maraton ausgefallen) 2014

Der Winter 2014 war nördlich des Alpenhauptkammes sehr, sehr schneearm und der Horror für uns Skilangläufer. Dabei fing das Jahr so gut an im Oberengadin über den Jahreswechsel (siehe Fotoalbum). Aber das Oberengadin liegt eben in den Südalpen. Dort kam man förmlich um in den Schneemassen. Ein bis zwei Meter Schnee gab es dort. Leider profitierten wir im Verlauf der weiteren Wintersaison dann nicht mehr so recht davon. Im Thüringer Wald gab es vor Weihnachten den meisten Schnee. Aber zu dieser Zeit waren wir verhindert. Somit war das Skiopening in der Halle  in Oberhof unsere einzige Skilanglaufaktivität im heimischen Skirevier. Traurig, aber wahr! Das setzte sich fort mit dem gecancelten Isergebirgslauf und beeinträchtigte dann auch diese kombinierte Reise zum Tartu Maraton und zum Finladia Hiihto. Leider fiel der Tartu Maraon auch aus! Wir machten das beste draus und planten kurzfristig um. Zunächst gab es zwei Tage Kultur und Sightseeing in der wirklich sehr schönen alten Hansestadt Tallin. Anschließend setzten wir mit der Fähre von Tallink über den Finnischen Meerbusen nach Helsinki über und fuhren mit dem Bus nach Lahti dem Wintersportmekka Finlands schlechthin. Aber  als wir dort aus dem Bus stiegen, waren wir erst einmal geschockt. Alles grau in grau und nur winzige Schneereste. Erst ein Besuch im Skistadion am Abend des gleichen Tages ließ uns die Nacht ruhiger schlafen. Und wir konnten die folgenden fünf Tage auch mehr oder weniger gut Ski laufen auf den Loipen in den Wäldern von Lahti. Der Finlandia Hiihto mussten aber  wegen Schneemangel von 50 auf 32 km verkürzt werden. Außerdem herrschten an diesem Tag wegen eines Wärmeeinbruches in der Nacht und ca. 1,5 Stunden Regen direkt vor dem Lauf die schlechtesten Bedingungen des ganzen Aufenthaltes in Lahti. Im Gegensatz zu 2007 besuchten wir jedoch in diesem Jahr die Sibelius-Halle zu einem Sinfoniekonzert, was wir auf gar keinen Fall bereut haben. Am letzten Tag unserer Reise machten wir dann noch in Helsinki Station, wo wir im wahrsten Sinne des Wortes auf der Festungsinsel Soumenlinna (UNESCO Welterbe) bummelten, was wir als sehr entspannend empfanden.

 

 

 

 

 

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 Sapporo International Ski Marathon 2015

  

 

 

 

 

Fotoalbum

 

 Bericht zur Tour 

 

Mit diesem speziell für uns vorgetragenen Lied wurden wir im "süßen" Asakusa Little Theatre in Tokyo ganz herzlich begrüßt. Man stelle sich das einmal für japanische Gäste in Deutschland vor.

Jizerska Padesatka 50 (Isergebirgslauf) 2016 - Zum 15. Mal im Isergebirge

Die 15. Isergebirgsskifahrt kann man trotz der nicht optimalen Schneelage wieder als gelungen bezeichnen.

 

 

 

 

 

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Bericht zur Tour 

Bieg Piastów 2017 - Eine geniale Skilanglaufwoche im polnischen Isergebirge

Vor sieben Jahren hatten wir zum ersten Mal am Bieg Piastów teilgenommen. Schon damals waren wir angetan von diesem  Lauf. Aber 2010 hatten wir das Gebiet dort noch sehr stiefmütterlich behandelt. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich gegen 23.00 Uhr erst in der Pension ankam, weil ich in unserer Frankfurter Niederlassung noch einen Lehrgang hatte. Am nächsten Tag bin ich im Wald den Massen hinterher gerannt, ohne eigentlich genau zu wissen, wo ich bin. Und am Sonntag ging es dann schon wieder nach Hause. Das ist eigentlich Frevel und auch nicht unsere Intension an derartigen Veranstaltungen teilzunehmen. Für dieses Jahr hatten wir uns zwar frühzeitig angemeldet, denn die Startnummern sind vor Weihnachten meist schon ausverkauft, buchten aber vorerst nur die Übernachtung für das Wochenende. Erst unmittelbar eine Woche vorher, als klar war, dass wir gute Bedingungen zum Skilanglaufen haben würden, entschieden wir uns, bereits eine Woche vorher anzureisen. Donnerstagabend buchten wir das Zimmer und Freitagnacht um 21.00 Uhr checkten wir schon in der Pension Lider in Szklarska Poręba ein. Wie schon 2010 wurden wir mit Flockenwirbel begrüßt, ca. 15 cm Neuschnee machten alles hell und freundlich, aber auch die Anreise auf den schneebedeckten Nebenstraßen (ab Zgorzelec über Frydlant, Nove Mesto, Świeradów Zdrój) zu einem kleinen Abenteuer. An fünf Langlauftagen mit sehr guten Bedingungen erkundeten wir die Loipen der Umgebung und besuchten sämtliche mit Ski erreichbaren Bauden. Dabei statteten wir  auch Jizerka, das von Jakuszyce aus viel näher ist (ca. 10 km) als von Bedrichov (ca. 20 km), einen Besuch ab. Die Loipen waren sehr gut gepflegt und das Beschilderungssystem kann man als vorbildlich bezeichnen. Das System beruht darauf, dass die Punkte an den Abzweigungen und Kreuzungen mit einer Ziffer versehen wurden, die man auf der Loipenkarte wiederfinden kann. So konnte man sehr gut im Vorfeld planen und beim Laufen wusste man immer, wo man sich befand. An zwei Tagen legten wir einen Kultur- bzw. Kurtag ein. Wir besuchten Jelenia Góra (früher Hirschberg), das Gerhard Hauptmann Haus in Jagniątków (früher Agnetendorf) und nahmen ein Bierbad in der Brauerei von Harrachov. Nicht zuletzt  absolvierten wir erfolgreich unseren zweiten Bieg Piastów, auch wenn die Temperaturen zum Wochenende doch ziemlich in die Höhe schnellten. Aber die Loipen waren dennoch gut und ausreichend Schnee (min. 60 cm) gab es nach wie vor. Auf dem Nachhauseweg stoppten wir dann noch im Kurbad Świeradów Zdrój (ehem. Bad Flinsberg) für eine Besichtigung der schönen Trinkhalle (alte Holzkonstruktion) und einen Besuch im Cafe Bohemia. Sehr gut erholt kehrten wir nach einer Woche wieder nach Jena zurück.


 

 

 

 

 

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Jizerska Padesatka 50 (Isergebirgslauf) 2019

 

 

 

 

 

 

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