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Übersicht zu dieser Seite

Rennsteigwanderung an der ehemaligen innerdeutschen Grenze - 1990

Schwarzwald - 1990

Watzmannüberschreitung - 2007

Durchquerung-Ammergebirge - 2009

Rheinsberger Landschaft - 2010

Bodetal-2011

Golfresort Gut Ringhofen - Drei Gleichen - 2011

Vereitelte Benediktenwand - 2012

Benediktenwand 2012

Frieder 2012

Rheinsteig (Oberes Mittelrheintal) 2013

Zugspitze 2014

Berchtesgadener Alpen mit Watzmannüberschreitung 2015

Allgäuer Höhenwege 2017

 

Zwischen Fichtenwald und Stacheldraht - Rennsteigwanderung entlang der noch innerdeutschen Grenze zwischen Spechtsbrunn und Blankenstein - Mai 1990

Gerade noch rechtzeitig zum 20. Jahrestag komme ich endlich dazu, dieses damals für uns kaum fassbare Ereignis zu würdigen. Die ehemalige innerdeutsche Grenze war noch kein halbes Jahr geöffnet, als Henning und ich den Beschluss fassten, die uns geschenkten neuen Möglichkeiten auch wandermäßig umzusetzen. Was lag näher, als erst einmal mit dem quasi vor unserer Haustür gelegenen Rennsteig zu beginnen. Diesen unseren bekannten Thüringer Wanderweg hatten wir noch nie vollständig erwandern können, weil der sogenannte antifaschistische Schutzwall dies bisher verhindert hatte. Das Fehlstück zwischen Spechtsbrunn und Blankenstein sollte nun endlich unser werden. Für uns hatte das vor 20 Jahren eine eminent wichtige symbolische Bedeutung. Hier wuchs etwas wieder zusammen, was zusammengehört. Die Dias sind ein wenig verblasst, aber nicht unsere Erinnerung. (14.Februar 2010).

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Schwarzwald - 1990

Dieser Urlaub könnte unter dem Motto stehen "Wie man mit wenig Geld viel erleben kann". Die politische Wende in der ehemaligen DDR vollzog sich in einem heute kaum mehr vorstellbaren Tempo. Ebenso rasant wuchsen auch unsere Freiheit und die damit verbundenen Möglichkeiten zu reisen. Finanziert haben wir uns diese Reise mit dem Begrüßungsgeld. Wir verzichteten auf sämtlichen Konsum-Schnick-Schnack, kratzten unsere 560 DM (4 x 100 pro Person von der Bundesregierung und 4 x 40 vom Freistaat Bayern) Begrüßungsgeld zusammen, bezahlten die Bahnfahrt in Mark der DDR, schickten ein Fresspaket voraus und buchten für 10 Tage im Schwarzwald ein 4-Bett-Zimmer auf einem idyllisch gelegenen Bauernhof. Die Euphorie kannte keine Grenzen. Mit zwei Kindern (2 und 4 Jahre), Rucksack und Sportkarre - so nannte man damals den offenen Kinderwagen - reisten wir mit der Bahn nach Freiburg im Breisgau. Hier wurden wir vom Bauern abgeholt. Ein Auto hatten wir damals nicht. Die Unterkunft war auch aufgrund dieses kostenlosen Service ausgesucht worden. Es war wohl mehr eine Floskel im Prospekt gewesen - denn wirklich genutzt hatte dies schon lange niemand mehr. Und nun kamen wir aus der "ZONE" daher und machten Gebrauch davon. Das waren bewegende Zeiten, die so wohl nicht wieder kommen werden. Die Bauersfamilie hat uns sofort in ihr Herz geschlossen, weil wir bereit waren, unter relativ einfachen Umständen Urlaub zu machen.  Als Landwirte mussten sie sehr hart arbeiten und waren alles andere als verwöhnt. Der Bauer verriet uns, dass die Bürger der Bundesrepublik schon sehr verwöhnt sind. Und er musste es ja wissen, denn diese Bürger waren ja ständig seine Gäste. Trotz fehlendem Auto unternahmen wir für unsere Verhältnisse schöne Wanderungen.  Wir leisteten uns einen sogenannten "Schwarzwaldbuspass". Mit diesem konnte die ganze Familie 7 Tage für 50 DM  beliebig viel durch den Schwarzwald und das Breisgau fahren. Heute wäre man damit ein grüner Held. Damals war uns das jedoch noch nicht so bewusst und auch aus der "Not" heraus geboren. Zu Esthers viertem Geburtstag gönnten wir uns einen Tag im Europapark Rust. Von der Bauers-Oma bekam sie zum Geburtstag noch 10 DM dazu geschenkt. Wir besuchten Freiburg - was wir uns erwanderten. 12 km waren es vom Wuspenhof über den Roßkopf. Die Stadt gefiel uns damals  sehr, sehr gut. Wir waren sogar einen Tag in Frankreich. Naja, so richtig französisch ist das Elsass ja noch nicht. Aber dennoch! Übrigens alle Ziele erreichten wir mit dem Bus! Wer wäre dazu heute noch bereit?

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Watzmannüberschreitung Fronleichnam - 2007

Dieser Klassiker ist ein Muss für alle Bergfreunde. Wir hatten Glück, dass wir ihn gleich beim ersten Versuch bezwingen konnten. Für unsere Reisebekanntschaft - vier nette junge Herren aus der Oberpfalz (siehe Foto) - war es nämlich schon der dritte Anlauf. Diese Gratüberschreitung erfordert absolut sicheres Wetter. Und das hatten wir. Als wir am Abend nach fast zwölf Stunden die Wimbachgrieshütte erreichten durchströmte uns ein kaum beschreibliches Glücksgefühl. Die Weizen, die wir zusammen leerten, schmeckten einfach genial...

"I hoab ihn unterkreegt...", wie oft haben wir das wohl gerufen an diesem Abend?

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Durchquerung Ammergebirge Himmelfahrt 2009

Auch die Bayerischen Voralpen haben wunderschöne Landschaften zu bieten. Davon konnten wir uns in den Ammergauer Alpen überzeugen.

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Auf den Spuren Fontanes und des Alten Fritz - 2010

 

Auch flachere Landschaften haben Ihren Reiz. Zusammen mit der Seminargruppe aus Studienzeiten zog es uns in die faszinierende Seenlandschaft bei Rheinsberg in Nordbrandenburg. Wir wanderten durch herrlichen Laubmischwald, badeten im schon von Fontane beschriebenen glasglaren Stechlinsee und ließen uns auf einer lockeren Führung durch das Schloss Rheinsberg erklären, dass auch der jüngere Bruder Friedrich des Großen - Prinz Heinrich - eine sehr bedeutende Persönlichkeit war.

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  Größtes Felsental nördlich der Alpen in Europa in Deutschland - Harz 2011

Das Bodetal im Harz ist das größte Felsental nördlich der Alpen in Deutschland. Vor 40 Jahren bin ich auf einer Klassenfahrt zum letzten Mal dort gewesen. Und ich war begeistert: Wildes Deutschland - direkt vor der Haustür. Unser Domizil hatten wir im ehemaligen Hotel "Waldkater" direkt am Eingang zum  Bodetal bezogen, das heute eine Jugendherberge beherbergt - eine Traumlage.

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Ein Golfplatz in der lieblichen Vormittelgebirgslandschaft der Drei Gleichen -Golfresort Gut Ringhofen  2011

Nicht, dass ich jetzt unter die Golfspieler geangen wäre, aber dieser wunderbare Tag auf dem Golfplatz Gut Ringhofen hat mich eines Besseren belehrt, dass Golf - sofern man auf das Elektroauto verzichtet - ein durchaus ernst zu nehmender Sport ist, der auch einiges an Kondition abverlangt und meiner Intension des Draussen-Seins vollauf gerecht wird. Es war ein Geschenk an meinen Freund Jirka aus Prag zum 50. Geburtstag. Da die strengen Regeln des Golfspiels mir ein Mitmachen nicht erlaubten, war ich Jirkas persönlicher Fotograf. Stephan Kreyßel, vom Thüringer Golfclub, dem unser Dank für seine herzliche Begleitung gilt, formulierte es so: " Ich hatte noch nie meinen persönlichen Pavarazzi." Aber was sollte ich 18 Löcher bzw. vier Stunden lang machen? Der Golfplatz in der herrlichen Landschaft und der Umgebung des mittelalterlichen Burgenensembles Drei Gleichen bestehend aus Mühlburg, Burg Gleichen und Wachsenburg animierten förmlich zum Fotografieren. Kost und Logis bezogen wir im wunderschön gelegenen Hotel Taubennest direkt am Golfplatz, in dem wir uns pudelwohl fühlten. Dessen Betreiber Stephan Becker begleitete uns ebenfalls einige Löcher auf dem Golfplatz. Am Abend hatte ich so ungefähr 10 km in den Beinen und das Abendessen im Hotel Taubennest mundete phantastisch.

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Die vereitelte Benediktenwandüberschreitung - Himmelfahrt 2012

Dieser gewaltige Felsklotz in den bayerischen Voralpen hatte mich schon einige Jahre beschäftigt. Spätestens aber als ich Siegfried Garnweidners Tourenbuch " Die Münchner Hausberge" gelesen hatte. Dieser Gipfel sollte mein werden. Als ich im Jahre 2011 eine Baustelle in Bad Tölz hatte, saß ich so manchen Abend auf einer Bank in mitten von Almwiesen bei Greiling und nahm mein Abendbrot mit Blick auf die uneinnehmbar wirkende Nordwand ein. Leider fehlte mir die Zeit für eine Gipfelbesteigung. Nun sollte dieser Traum endlich Wirklichkeit werden. Dazu planten wir eine Viertageswanderung unter Einbeziehung  der Benediktenwandüberschreitung: Lengries-Brauneck-Latschenkopf-Benediktenwand-Tutzinger Hütte-Jochberg-Urfeld-Herzogstand-Heimgarten-Ohlstadt. Aber es kam anders: 30 cm Neuschnee am Tag vor und in der Nacht zu Himmelfahrt vereitelten dieses Vorhaben in ihrem Kernpunkt, der Benediktenwandüberschreitung. Wir mussten improvisieren. Statt der Benediktenwandüberschreitung wanderten wir nur bis zum Latschenkopf (weiter ging es nicht) und wieder zurück zum Brauneck. Nach einer Übernachtung im Brauneck-Gipfelhaus fuhren wir am nächsten Tag von Lengries nach Jachenau und setzten dort mit einer Variante zum Jochberg die Wanderung fort. Insgesamt war es dennoch eine grandiose Tour zwischen Schnee und traumhaften Frühlingswiesen. Und eines steht fest: Die Benediktenwand wird fallen. Eines Tages!

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Benediktenwand - Mariä Himmelfahrt 15. August 2012

Dieser Tag (siehe oben unter "Die vereitelte Benediktenwandüberscheitung" ) kam früher als gedacht. Ein Feiertag mitten in der Woche auf einer Baustelle in Oberbayern -  an dem sich die Heimfahrt nach Jena nicht lohnte - bot im Zusammenhang mit tollem Bergwetter die Gelegenheit, den Berg nun endlich zu besteigen. Und wie die Bilder zeigen, war es ein Genuss.

Tourenbeschreibung    aus "Münchner Hausberge", Siegfried Garnweidner

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Frieder  - an einem sonnigen Oktobertag - 03. Oktober 2012

Wir - ein Kollege und ich- haben aus der "Not" - nicht nach Hause fahren zu können, weil es sich zum 3. Oktober mitten in der Woche nicht lohnte - eine Tugend gemacht und haben uns eine weitere Paradetour (so heißen die dort wirklich und sind mit drei Sternen versehen) aus dem Bergführer von Siegfried Garnweidner "Münchner Wanderberge" ausgesucht und bei schönstem Wetter den Frieder bestiegen. Der Berg sagte mir bisher gar nichts, aber dafür war es umso schöner und auch anstrengend bei 1.300 Höhenmetern.

Tourenbeschreibung  aus "Münchner Hausberge", Siegfried Garnweidner

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Wandern auf dem Rheinsteig im UNESCO Welterbegebiet Oberes Mittelrheintal - Oktober 2013

Der Mittelrhein mit seinen Burgen, weltbekannten Weinbergslagen und waldreichen Seitentälern zählt zu den schönsten und abwechslungsreichsten Wandergebieten Deutschlands. Eine geschichtsträchtige Region mit vielen Naturschönheiten in einer einzigartigen Kulturlandschaft. Wir nutzten ein verlängertes Wochenende um den Nationalfeiertag, um uns dieses Welterbe zu erschließen. Geplant waren drei  Etappen auf dem Rheinsteig von Rüdesheim über Lorch, Kaub und die sagenhafte Loreley nach St. Goarshausen. Auf Grund von Dauerregen am dritten Wandertag, der uns von Kaub nach St. Goarshausen führen sollte, widmeten wir uns an diesem Tag der romantischen Pfalzgrafenburg in Kaub und gaben uns im sehr empfehlenswerten Weingut Andre Bernd dem leckersten Getränk schlechthin in dieser Region, dem Wein, hin. Am vierten Tag, der sich dann wieder wesentlich freundlicher zeigte, gab  es eine zwar improvisierte aber sehr schöne Rundwanderung von St. Goarshausen hinauf zum Loreleyfelsen, weiter über den Pratersberg und den grandiosen Dreiburgenblick wieder zurück zum Ausgangspunkt, wo wir das erlebnisreiche Wochenende mit einer Einkehr in die gemütliche Wanderwirtschaft im Secthaus  DELICAT krönten.

 

 

 

 

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 Männertour über das Schachenhaus und das Reintal zum höchsten Berg Deutschlands - August 2014 

  

  

 

 

 

 

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 Frauentour in die Berchtesgadener Alpen und Watzmann, die Zweite - August 2015 

  

  

 

 

 

 

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Männertour auf den Allgäuer Höhenwegen - August 2017

  

 

 

 

 

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